Eintäge für den 18. Dezember 2007

ÖPNV als umweltfreundliche Mobilität

Heute bei meiner Heimfahrt ist mir ein sehr spezielles Thema für diese Seite eingefallen. Grund dafür war ein Bus. Um diesen Aspekt in den richtigen Kontext zu bringen, kurz einige Wort verbemerkt.

Der öffentliche Personennahverkehr soll dazu dienen das Strassennetz zu entlasten und Menschen bequem und umweltfreundlich ans Ziel zu bringen. In politischen Kreisen wird häufig von dem Begriff der Mobilität gesprochen.

In den meisten Städten oder Regionen funktioniert das ganz gut. Nur das durch die zunehmende Sub-Urbanisierung (Entstädterung) die Abdeckung immer schwieriger und kostspieliger wird. In diesem Zusammenhang werden die staatlichen Subventionen für den ÖPNV immer weiter gekürzt. In vielen Städten ist es daher so, dass der örtliche Energieversorger (z.B. DREWAG, HSE) mit seinen Gewinnen die Verluste des ÖPNV ausgleicht (z.B. DVB). Oder der ÖPNV wird gleich von den Stadtwerken betrieben (z.B. Weimar).

So nun zu meinem Erlebnis. In Vorstädten, die total zersiedelt sind (z.B. Pfungstadt), müssen Linien betrieben werden, die zwangsläufig durch die geringe Auslastung Verluste schreiben. In Pfungstadt ist die Linie PS ein solches Beispiel. Die HEAG (ÖPNV in DA) zieht auf dieser Linie alle Register zum Thema Uralt-Busse und Umweltverschmutzung. Bisher fuhr immer ein kleiner Plaxton SLF. Zwischenzeitlich wurde ein mittelalterlicher Neoplan eingesetzt. Heute haben sie einen Kässbohrer ( S 215 UL) Überlandbus aus Vorkriegszeiten durch die engen Gassen gejagt. Und das auf so einer schwachen Linie.

Und da versuch ich den Leuten klar zu machen, ÖPNV sei umweltschonend!!!!

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