Eintäge für den 26. April 2008

Mobilität ohne Grenzen - Teil II

Fahrradbild

Heute möchte ich mich dem Thema Öffentlichen Verkehr widmen. Zunächst noch einen Nachtrag zum Individualverkehr: Ich habe mal eine Excelliste erstellt, womit man sehr einfach ausrechnen kann, wieviel das jeweilige Verkehrsmittel (Auto, Carsharing, oder Bahn) für eine bestimmte Strecke kostet. (bitte nur gelbe Felder ausfüllen)

Kosten-Auto-Carsharing-Bahn

ÖV - Öffentlicher Verkehr

Der öffentliche Verkehr ist die älteste Möglichkeit (zu Fuß ausgeschlossen) eine Strecke von A nach B zurück zu legen. Es ist Aufgabe des Staates für die Bewohner des Landes eine Mobilität mittels Bus und Bahn zu gewährleisten. Heute wird der ÖV einmal regional sowie national betrieben. Auf regionaler Ebene spricht man häufig vom öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dieses System wird mittels Verbundsystemen in Deutschland angewandt. Diese Verbünde setzen sich aus den einzelnen Verkehrsunternehmen der Region zusammen. Zum Beispiel gehören zum Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Dresdner Verkehrsbetriebe, die Verkehrsgemeinschaft Meißen (VGM) und noch viele andere. Für die meisten Verkehrsbetriebe ist es nicht möglich kostendeckend einen hinreichenden Service zu Verfügung zu stellen. Die DVB hatte 2006 beispielsweise einen Kostendeckungsgrad von 73,2% (Quelle: http://www.dvbag.de/untnehm/Bilder/pdf/ZahlenDaten20072.pdf). Häufig ist es dann so, dass das städtische Verkehrsunternehmen mit dem städtischen Energieversorger zusammenarbeitet. Überschüsse aus dem Energiegeschäft fließen dann in die Verluste des Verkehrssektors. Wichtig zu wissen ist noch, dass sich der DB Konzern in verschiedene Unterhnehmen aufteilt: DB Regio, DB Netz AG, DB Cargo,…) Diese Unternehmen sollten unabhängig von einander arbeiten. Was sie natürlich nur bedingt tun. Das war jetzt aber subjektiv. Für die regionalen Schienenstrecken schreibt der Verkehrsverbund aus und es können sich verschiedenste Unternehmen für die Strecke bewerben. Alle Anbieter müssen aber immer bei Angebotserstellung eine Anfrage bei der DB Netz AG starten, um die Trassenpreise zu erfahren. Also können sich beispielsweise die DB Regio AG, InterConnex, Rurtalbahn… für verschiedenste Strecken bewerben. Soviel zur Politik. Nun muss man noch wissen, wo kann ich denn Nachfragen um eine objektive Auskunft zu bekommen. Die einfachste Möglichkeit ist das Internet:

Privatbahnen können häufig günstigere Preise anbieten als die DB und das meist mit deutlich besserem Service. (Kaffeepreis DB:2,70 €, InterConnex: 0.90€)

Hier mal einige Links, zu den verschiedenen Verkehrsunternehmen:

Regional:

Dresdner Verkehrsbetriebe:

Die DVB bieten zusätzlich einen umfangreichen Service zur Fahrplanauskunft an. Über Handy ist es möglich eine aktuelle Fahrplanauskunft zu erhalten. “Abfahrtshaltestelle#Ankunftshaltestelle#Abfahrtszeit in HH:MM” als SMS an 0172/8571011 senden und man erhält einige Sekunden später eine passende Verbindungsauskunft. Außerdem kann man sich mittels Widgets einen Abfahrtsmonitor in die Sidebar laden und hat somit einen ständigen Überblick der Abfahrten an der nächsten Haltestelle. Eine detaillierte Verbindungsauskunft erhält man auch im Internet.

Als außergewöhnlichen Service ist noch zu erwähnen, dass es einen ausgeklügelten Nachtverkehr in Dresden gibt, der es erlaubt auch nach einem langen Abend sicher wieder heimzukommen.

DADINA:

Bietet keinen großartigen Rundumservice zur Fahrplanauskunft an. Selbst die Internetauskunft kann Übergangsanschlüsse nicht einplanen. Außerdem ist bei allen Straßenbahnen in Darmstadt um 1 Uhr nachts Ruhe. Gut ist, dass das Straßenbahstrecken sehr weit in das Umland hinein reicht.

Soviel zunächst zum ÖPNV. Im Teil III werde ich dann Tipps für die Fahrkartenbuchung bei der DB geben und noch das Thema Fahrradverkehr zu Ende führen.

© Copyright Zukunft-Er.de • Powered by Wordpress • based on LeafySingle by SebastinAnmelden