Übersicht der Einträge in ‘Leben’
30 Jahre blauer Engel

Wer auf dieses Zeichen achtet, kann sich sicher sein, umweltfreundlich zu kaufen. Denn der blaue Engel steht seit 1978 für die Umweltfreundlichkeit der damit ausgezeichneten Produkte, für hohe Ansprüche an den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie für die Gebrauchstauglichkeit. Auf sparsamen Einsatz von Rohstoffen, sowie Herstellung, Gebrauch, Lebensdauer und Entsorgung wird dabei ebenso geachtet.
Hinter dem Zeichen des blauen Engels steht übrigens das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Wer die kleinen Filme der UNEP gesehen hat, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass sie dasselbe Zeichen nutzen. Das liegt daran, dass die UNEP das Zeichen als Umweltzeichen gespendet hat.
Was wird alles mit dem blauen Engel gekennzeichnet? Mit dem blauen Engel werden zum Beispiel Papierprodukte (z.B. Druckerpapier, Schreibpapier), elektrische Geräte (u.a. Handys), Holzpelletöfen, Baustoffe, Toilettenpapier, lärmarme Baumaschinen, Batterien, Car-Sharing, … ausgezeichnet.
Das Zeichen des blauen Engels beinhaltet dabei immer die wichtigste Umwelteigenschaft des damit gekennzeichneten Produktes. Also im Zeichen steht unten, wofür es hauptsächlich vergeben wurde. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, wurde dieses Papier ausgezeichnet, weil es zu 100% aus Altpapier besteht. Es wurde also kein Regenwald dafür gerodet.
ein Text von der Bibi
Turbo-Abi oder 13-Jahre-Schlafwagen
In bin mir vollkommen im Klaren, dass die Abi-Längen-Diskussion nichts auf einer Webseite zu suchen hat, welche sich mit ökologischen Gesichtspunkten beschäftigt. Trotzdem kann ich es nicht lassen einen kleinen Kommentar dazu abzugeben.
Ich bin mir wohl im Klaren, dass wenn man mit 17 Jahren aus der Schule kommt und in 12 Jahren das Abi in der Tasche hat, nicht unbedingt weiß, wo man im Leben hin soll. Ich meine, ich habe es am eigenem Leib erlebt. In meiner Ausbildung bin ich geradewegs in die falsche Richtung gewandert, bis mir nach Beendigung meiner Ausbildung während des Zivis klar wurde, wo ich im Leben eigentlich hin will. Warum gibt es denn so viele Studienabbrüche? Ein Grund ist definitiv, dass man zu Beginn des Studiums die Masse der Möglichkeiten nicht überschauen konnte und geradewegs dass studiert was im Trend liegt oder die Eltern für toll empfanden.
Viele stellen sich dann zwangsläufig die Frage: Hey, ich lebe nur einmal. Kann ich mit dem was ich studiere oder lerne das erreichen, was ich wirklich will?
In dieser Debatte kommt nun auch noch unsere Gesellschaft hinzu. Viele Eltern pochen auf gute Schulnoten und schicken ihre Kinder in die Nachhilfe, wenn es eine 3 nach Hause bringt. Andererseits haben Eltern Angst, dass ihr Kind den womöglich gleichen sozialen Abstieg erleidet, wie sie selbst und pochen ebenfalls auf guten Schulnoten.
Ich persönlich würde mich nicht von Konzernchefs und Politikern irritieren lassen. Die Wirtschaft sucht junge unverbrauchte Menschen, die sich voller Elan in eine 60-Stunden-Woche stürzen, während die Politik versucht Deutschland in der umstrittenen PISA-Studie besser abschneiden zu lassen.
Ich bin in einem Bundesland groß geworden, wo seit jeher 12 Jahre Abitur die Regel sind. Defintiv nicht zum Nachteil der Schüler. Nur würde ich viel mehr jungen Menschen Anreize schaffen, ein ökologisches- oder soziales Jahr oder ähnliches zu absolvieren um sich selbst zu finden und danach die richtige Berufswahl treffen zu können.
Als Information kann man sich den Podcast vom MDR anhören, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Bike for Peace and New Energies
Was steht hinter der Aktion “Bike for Peace and New Energies”?
Es ist eine Art Friedensfahrt von Paris über Moskau nach Peking. Es ist keine gewöhliche Reise, sondern soll eine Aufbruchstimmung verbreiten. Themen wie “Erneuerbare Energien statt Kriege um Öl”, “Abrüstung und sozialer Ausgleich”, “Friedenspolitik statt Militärgewalt” und “Abschaffung aller Atomwaffen bis 2020″ sind die Hintergründe dieser Bewegung. Bike for Peace ist kein Reiseveranstalter, sondern sind Umweltaktivisten, die sich zusammengetan haben um eine Friedensfahrt zu organsieren.
Die Strecke führt an, für uns, sehr bekannten Orten, wie Darmstadt, Weimar, Leipzig und Dresden, vorbei. Es gilt nicht das sture Bewältigen der Strecke als Ziel, sondern auch das Besichtigen örtlicher Sehenswürdigkeiten.
Wo und was genau hinter dieser Veranstaltung steckt könnt ihr dem angehängten Flyer entnehmen. Ich bin von dieser Aktion sehr begeistert und würde gern eine Stück mitfahren.
Als Sponsor treten sehr viele Solarfirmen an, was mich persönlich sehr erfreut.
Molkerei – Siegel

Dieses Siegel ist auf jedem Molkereiprodukt zu finden. In der letzten Zeit ist es auch auf Fleischprodukten zu finden. Mit Hilfe dieses Siegels lässt sich der Produktionsort des Produktes ermitteln, zwar nur Bundesland genau, aber immerhin. In der ersten Zeile steht das Herkunftsland. DE steht dür Detuschland (FR – Frankreich, CZ – Tscheschiche Republik, IT – Italien, AT – Österreich). Also die üblichen Abkürzungen. In der 2. Zeile links steht dann das Bundesland (SN – Sachsen, TH – Thüringen, HE – Hessen, BW – Baden Württemberg, BY – Bayern, BB – Brandenburg, SH – Schleswig Holstein, NW – Nordrhein-Westfalen, RP – Rheinland-Pfalz…) Bei SN muss man zusätzlich noch kritisch hinterfragen, ob es aus Leppersdorf stammt. Denn in Leppersdorf sitzt die stark umstrittene Firma Müller zu der unter anderem auch Sachsenmilch gehört. Wie viele von euch wissen, wird Müller unter Anderem vorgeworfen, dass Werk in Leppersdorf aus Staatsfödermitteln finanziert zu haben um in der Summe 30 Arbeitsplätze abzubauen. Bei der deutschen Markenbutter ist es nahezu immer und überall aus Leppersdorf. In Dresden gibt es die wunderbare Alternative von “Vogtlandweide”. Die streichzarte “Du-darfst”-Butter kommt aus CZ. Ist daher aus ökologischen und sozialen Gesichtspunkten nicht zu empfehlen.
Auf diese Weise kann man beim Einkaufen darauf achten, dass die Produkte aus der Region kommen, und man es somit vermeidet, dass durch den Transport der Ware sehr viel CO2 emmitiert wurde. Ich bin mir im Klaren, dass dies nicht immer funktioniert, denn Bananen kann man in Dtl. schlecht anbauen. Es ist auch sinnvoll bei Obst und Gemüse immer auf das Herkunftsland zu achten. Erdbeeren und Tomaten aus Holland sind beispielsweise nicht zu empfehlen, weil diese stark mit chemischen Dünger bearbeitet sind, damit sie zum Einen zu jeder Jahreszeit angeboten werden können und zum Anderen, damit die eine wunderschöne Farbe besitzen. Was sich auch in den letzten Jahren gezeigt hat, ist, dass für die Herstellung von Apfelsaft Äpfel aus China importiert werden, weil dies deutlich billiger ist als einheimische Äpfel zu verwenden. Wenn möglich sollte man Apfelsaft direkt vom Kelter vor Ort kaufen. In diesem Sinne wünsche ich einen spannenden Einkauf…
Neue Kategorie – Leben
In dieser neuen Kategorien “Leben” möchte ich unterschiedliche Anreize, Möglichkeiten aufzeigen umweltbewusst, sozialvertäglich zu leben. Eine solche Lebensweise ist nicht zwingend mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden. Ich werde auch ganz besonders Dinge zeigen, die für Jeden erschwinglich sind. Meist bedarf es nur einem gesunden Verstand und einem offenen Auge für Kleinigkeiten.
Es ist auch sehr von mir gewünscht, über Kommentare, Kritik, eigene Erfahrungen oder Ergänzungen zu machen, damit dies auch Hand und Fuß hat und nicht nur von mir verwaltet wird. Wenn jemandem von euch ein Thema besonders auf dem Herzen liegt, kann er dazu einen kleinen Artikel schreiben, den ich hier auch gern veröffentliche.