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	<description>Die Zukunft unserer Erde liegt in unseren Händen!</description>
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		<title>Der europäische Emissionshandel</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 18:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat davon noch nichts gehört? Er wird viel diskutiert. Die Einen halten ihn für unausweichlich und die Anderen schätzen ihn für wirkungslos ein. Die Rede ist vom europäischen Emissionshandel. In der Presse liest man häufig von der neuen Währung. Zu lesen sind dann häufig solche Parolen, wie: „Damit werden ja keine Emissionen eingespart, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/dsc00013_b_klein.jpg' alt='Kohlekraftwerk Moorburg, bei HH im Bau' /><br /><br />
Wer hat davon noch nichts gehört? Er wird viel diskutiert. Die Einen halten ihn für unausweichlich und die Anderen schätzen ihn für wirkungslos ein. Die Rede ist vom europäischen Emissionshandel. In der Presse liest man häufig von der neuen Währung. Zu lesen sind dann häufig solche Parolen, wie: „Damit werden ja keine Emissionen eingespart, da sie ja nur hin und her geschoben werden.“ oder „Das ist mal wieder ein Deal mit Großkonzernen, da diese ihre Emissionszertifikate geschenkt bekommen haben.“ An all diesen Parolen und pauschalen Aussagen ist natürlich etwas Wahres dran. Nur das diese immer nur kleine Einzelheiten beleuchten, ohne den großen Sinn und Zweck dieses Emissionshandels richtig darzustellen.<br /><br /></p>

<p>Ich möchte in diesem Artikel mit Hilfe eines alltäglichen Vergleichs versuchen, die Funktions- und Wirkungsweise des Emissionshandels erläutern, um damit mehr Verständnis zu schaffen.<br /><br /></p>

<p>Stellen wir einmal vor, die klimaschädlichen Emissionen Deutschlands wären privatgefahrene Kilometer eines jeden Bürgers mit dem Auto. Ich nehme bewusst nur die privatgefahrenen Kilometer um das Ganze nicht unnötig zu verkomplizieren und Beschwerden aus dem Weg zu gehen. So und nun kommt die Bundesregierung und sagt: „Alle Bürger dieses Landes dürfen insgesamt 400 Mrd. km mit dem Auto fahren.“ (Ich habe mal 40 Mill. fahrende Bürger angenommen, die jährlich ca. 10.000 km fahren.) Damit begrenzt sie die maximale Anzahl an gefahrenen Kilometern im Land.
<br /><br />
Und schont entsteht ein Markt für gefahrene Kilometer mit Nachfragern, in dem Fall den Autofahrern/ Bürgern, und dem Angebot, nämlich den 400 Mrd. km. Die Bundesregierung teilt nun jedem Bürger 5.000 km/a zu. Diese 5.000 km muss jeder Bürger als „Kilometerrechte“ kaufen. Nun gibt es Bürger, die gar kein Auto fahren, und es gibt welche, die mehr als 5000 km/a fahren. Und schon beginnt ein Handel. Die Bürger, die kein Auto fahren, verkaufen ihre „Freikilometer“ an Bürger, denen ihre 5.000 km/ a nicht ausreichen. Der Preis ergibt sich aus den nichtgenutzten Kilometern und der Anzahl der Bürger, die Kilometer nachkaufen müssen. Gibt es weniger ungenutzte Kilometer als bedürftige Bürger (Nachfrager) dann steigt der Preis. Für diesem Fall ist es für viele Bürger sinnvoll, weniger Kilometer zu fahren, weil jeder weitere Kilometer teuer wäre. Wenn allerdings mehr ungenutzte Kilometer zur Verfügung stehen als benötigt werden, dann sinkt der Preis. Das heißt, die 400 Mrd. km werden nicht vollständig verfahren. 
<br /><br />
Nun übertragen wir dieses Beispiel auf den europäischen Emissionshandel. Die Bundesregierung begrenzt die maximale Menge an CO2-Emissionen in Deutschland, durch Vorgabe dieser Höchstmenge. Ebenso verteilt die Bundesregierung die zur Verfügung stehenden Emissionen an die am Emissionshandel teilnehmenden Unternehmen. Ein Unternehmen, welches seine zugeteilte Menge an CO2-Emissionen unterschreitet, verkauft seine überschüssigen Emissionsrechte an Unternehmen, die ihre Emissionsgrenzwerte überschreiten. Und so weiter analog zum Beispiel.
<br /><br />
Die Menge der CO2-Emissionen bleibt unabhängig von der Anzahl der Emittenten konstant und wird durch die Vorgabe der Gesamtemissionsmenge (Marktvolumen) vorgegeben. Diese Gesamtmenge wird jährlich um einen gewissen Prozentsatz gesenkt, um die Emissionen immer weiter zu reduzieren und die nationalen Reduktionsziele zu erreichen.
<br /><br />
Und nun stellen wir uns einmal vor, die Bundesregierung würde tatsächlich ein solches System des „Kilometerhandels“ einführen. Dann müsste sich jeder Bürger 5.000 km/a kaufen. Das würde für jeden Bürger eine tiefes Loch in das Portomomaie reißen. Und genauso wäre dies, bei den Teilnehmern des europäischen Emissionshandels gewesen. Und deshalb hat man gesagt, dass den teilnehmenden Unternehmen ihre Emissionsrechte für die Pilotphase komplett und für die zweite Handelsperiode nur ein Teil kostenlos zugeteilt (geschenkt) wird.
<br /><br />
Zusammenfassend kann man sagen, dass der europäische Emissionshandel ein wirkungsvolles Instrument ist, um CO2-Emissionen zu begrenzen. Dabei werden Marktmechanismen genutzt, um dem Ausstoss von klimaschädlichen Treibhausgasen einen Preis zu geben. Das System des europäischen Emissionshandels hat noch Lücken und Nachteile, genannt sei hier das Problem des sog. „Carbon Leakage“, wobei es sich um die Abwanderung von Unternehmen in Länder, die nicht am Emissionshandel teilnehmen, handelt, um den zusätzlichen Kosten für Emissionszertifikate zu entgehen.  </p>
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		<title>Der grüne Punkt &#8211; sinnvoll oder sinnlos?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich über das Prinzip des „Grünen Punktes“ schreiben. In diesem Semester besuche ich eine Vorlesung zum Thema “Kunststoffrecycling“. Zunächst möchte ich das „Duale-System-Deuschtland“ (DSD) beschreiben. Es geht dabei um die Trennung von Müll. Jeder kennt den riesen Betrag auf der Betriebskostenabrechnung und ärgert sich dann über deren Höhe. Ich möchte heute beschreiben, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/pict5922_b_klein.jpg" alt="Glastonnen" />
<br /><br />
Heute möchte ich über das Prinzip des „Grünen Punktes“ schreiben. In diesem Semester besuche ich eine Vorlesung zum Thema “Kunststoffrecycling“. Zunächst möchte ich das „Duale-System-Deuschtland“ (DSD) beschreiben. Es geht dabei um die Trennung von Müll. Jeder kennt den riesen Betrag auf der Betriebskostenabrechnung und ärgert sich dann über deren Höhe. Ich möchte heute beschreiben, warum es sinnvoll sein kann, die Hausgemeinschaft zur Mülltrennung zu animieren. Bei einem Dualen System ist es nicht weit her geholt zu behaupten, dass es zwei Systeme gibt. Das eine System ist das System des Restmülls, also jeder Haushaltsrestmüll. Das andere System ist das des grünen Punktes oder als gelbe Tonne bekannt. 
<br /><br />
Worin liegt nun aber der entscheidende Unterschied? Einfach darin, dass die graue Tonne/Restmüll vom Mieter getragen wird und die gelbe Tonne von den Verpackungsherstellern. Das wenn ich zu faul zur Mülltrennung bin, zahl ich kräftig aus der eigenen Tasche:
Das DSD (gelbe Tonne) wird von den Verpackungsherstellern finanziert. Im Gegenzug erhalten sie das Label des grünen Punktes. Das heißt, sie müssen sich nicht um das gesetzlich vorgeschriebene Recycling kümmern. Das übernimmt die DSD AG für den Hersteller.  Die DSD finanziert von den Lizenzeinnahmen das Holsystem (also die Abholung der gelben Tonne) und das Recycling. Die Abholung der gelben Tonne ist also nicht in der Betriebskostenabrechnung enthalten! Die Abholung der grauen Tonne wird hingegen anhand des Müllvolumens dem Mieter in Rechnung gestellt. Die Städte haben daher wenig Interesse seinen Bürgern das System zu erklären. <img src='http://www.zukunft-er.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nur aber wieder weg von der Polemik.
<br />
Wie schon angedeutet ist eine bestimmte Recyclingquote gesetzlich vorgeschrieben. Sie ist abhängig von der zu verwertenden Fraktion (Glas, Kunststoff oder Pappe). Für Glas beträgt die Recyclingquote 75% und liegt tatsächlich bei 106%. Für Pappe gilt 60% gesetzlich und 132% tatsächlich und für Kunststoffe 60% gesetzlich und 134% tatsächlich.(Quelle: www.gruener-punkt.de) 
<br />
Warum ist die tatsächliche Recyclingquote aber über 100%? Das liegt einfach daran, dass die Haushalte nicht nur lizensierten Müll (also mit „grünem Punkt“) sondern auch andere Verpackungen in die gelbe Tonne werfen. Diese Tatsache ist natürlich für das Unternehmen DSD AG nicht wünschenswert. Denn nur 100% werden lizensiert.
Was ist aber mit den Verpackungen, die keinen grünen Punkt haben? Der Verpackungshersteller ist dann verpflichtet die Verpackungen zurück zu nehmen und auf eigene Kosten zu recyceln. (z.B. dm) <br />
Ist es denn illegal den Müll zu verbrennen? Die restlichen 40% des Mülls dürfen energetisch verwertet werden. Daher ist es nicht illegal. Aus energetischen Gesichtspunkten ist es, im Gegensatz zur Neuware, nicht sinnvoll Kunststoffe zu recyceln. Der Energieaufwand zur Herstellung von Neuware liegt für Polyethylen (PE) bei 92 GJ/t. (incl. 51 GJ/t des eigenen Energieinhalts). Der Energieaufwand PE zu recyceln (inclusive Müllsammlung, Sortierung usw. jedoch ohne Entfärbung) beträgt 108 GJ/t. Die Schweiz hat das System des grünen Punktes nicht übernommen: Dort wird jeder Müll energetisch verwertet. Als das DSD in Deutschland Mitte der Neunziger Jahre eingeführt wurde, war es in staatlicher Hand. Heute ist es ein komplett privatwirtschaftliches Unternehmen und erzielt Gewinne.
<br /><br />
Schlussendlich kann man mit der Trennung von Müll als Mieter oder Hausbesitzer sehr viel Geld sparen! Wenn man auch seinen Hausbewohnern das System kurz erklärt, kann sich das in der nächsten Nebenkostenabrechnung bemerkbar machen! <img src='http://www.zukunft-er.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Der ökologische Nutzen bleibt zu hinterfragen, denn ein recycelter Kunststoff muss nicht die gleichen Eigenschaften einer Neuware haben. Bei Glas und Pappe ist der ökologische Vorteil beträchtlich!</p>
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		<title>Fahrradparkhaus in Erfurt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 12:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte heute ein, aus meiner Sicht, vorbildliches Konzept der Förderung des Fahrradverkehrs vorstellen. Wer hat das noch nicht erlebt? Man radelt in Eile zum Bahnhof um noch den gewünschten Zug zu bekommen. 5 Minuten vor Abfahrt angekommen, fragt man sich nun wohin mit dem Drahtesel. Es gibt verschiedene Kriterien der Parkplatzsuche am Bahnhof, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/_ict5618_b_klein.jpg' alt='Fahrradparkhaus Erfurt' /><br /><br />
Ich möchte heute ein, aus meiner Sicht, vorbildliches Konzept der Förderung des Fahrradverkehrs vorstellen. Wer hat das noch nicht erlebt? Man radelt in Eile zum Bahnhof um noch den gewünschten Zug zu bekommen. 5 Minuten vor Abfahrt angekommen, fragt man sich nun wohin mit dem Drahtesel. Es gibt verschiedene Kriterien der Parkplatzsuche am Bahnhof, doch Eines scheint wohl das Allerwichtigste zu sein: Das Fahrrad soll nach der Rückkehr noch im gleichen Zustand da stehen wie vorher. Also immer noch mit Schaltung, Bremsen und Kette. Häufig bedarf es in den meisten Städten in diesem Punkt großer Kompromissbereitschaft und einer gehörigen Portion schön reden.<br /><br />
Ein vorbildliches Konzept bietet das Radhaus in Erfurt an. Gleich rechts neben dem Hauptbahnhof an der Straßenbahnunterführung befindet ein Fahrradparkhaus. Man muss dazu sagen, dass der Erfurter Hbf sich unweit der Erfurter Altstadt befindet. Somit ist die Lage eines solchen Fahrradparkhauses am  Bahnhof sehr gut gewählt. Wie auf dem Foto oben zu sehen ist, handelt es sich um einen beidseitigen, &#8220;zweigeschossigen&#8221;, überdachten Gang. An der einen Stirnseite, befindet sich ein kleiner Fahrradladen. Zu normalen Geschäftszeiten werden die geparkten Fahrräder also &#8220;bewacht&#8221;. Zu dem ist das Parken auch noch kostenlos! Wie im Bild zu sehen, bedarf es keiner großen Kräfte um das eigene Fahrrad ins obere &#8220;Geschoss&#8221; zu heben.<br /><br />
Es ist genau das, was deutsche Städte brauchen. Eine gut durchdachte Fahrradinfrastruktur. Ohne Frage reicht ein solches Fahrradparkhaus nicht aus. Zusätzlich müssen sichere Radwege und eine gute Beschilderung vorhanden sein. Doch zeigt das Radhaus in Erfurt, dass es nicht schwer ist, die Frage nach der Sicherheit des eigenen Fahrrads am Bahnhof leicht zu beantworten. Denn häufig ist auch diese Frage entscheidend für Wahl des Verkehrsmittels zum Bahnhof.</p>
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		<title>&#8220;ökologisch leben ist teuer&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 22:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[mit der heutigen These zum Thema Umweltschutz werde ich das Thema wohl generell betrachten: ökologisch leben ist teuer. Daher kann ich es mir nicht leisten. Wenn ich mal Geld verdiene, dann lebe ich ökologisch. So oder so ähnlich werde ich immer belächelt, wenn ich von Problemen und Risiken von/ mit der Natur und dem Klimawandel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mit der heutigen These zum Thema Umweltschutz werde ich das Thema wohl generell betrachten:
<br /><br />
<b>ökologisch leben ist teuer. Daher kann ich es mir nicht leisten. Wenn ich mal Geld verdiene, dann lebe ich ökologisch.</b>
<br />
So oder so ähnlich werde ich immer belächelt, wenn ich von Problemen und Risiken von/ mit der Natur und dem Klimawandel spreche. Man selbst kann ja nichts tun, die Politik mache ja da nichts. Und das was man tun kann, dass ist ja viel zu teuer. In meinen Augen liegt die Ursache wo Anders. Es gibt   einen signifikanten Unterschied zwischen Verantwortung und Lebensphilosophie. Die meisten Menschen, denen ich begegne, denken, dass ökologisch leben eine Einstellungsfrage ist. Das heißt, man muss sich für das Thema interessieren, wie Andere sich für Geldanlagen oder Autos interessieren. Ansonsten kann man ja mal einen BioBio Käse kaufen, schützt damit gleich das gesamte Universum.<br /><br />Was die meisten Menschen nicht verstanden haben, dass es hier nicht um Interesse, Idealismus und Lebensphilosophie geht, sondern um unser aller Lebensgrundlage! Auch wenn man noch so blind oder gläubig ist, liegt es auf der Hand, dass alle Menschen ihr Leben radikal ändern müssen. Damit meine ich keinesfalls einen Verlust an Lebensqualität! Sondern, dass sich unsere Werteverstellung ändert und dass wir lernen über den Tellerrand hinaus zu sehen. <br /><br />
Wir alle freuen uns über die Globalisierung, bringt sie uns doch billige Elektrogeräte aus China, billige Kleidung aus Bangladesch, wunderhübsche Diamanten aus Afrika, im Winter sonnengereifte Orangen und Äpfel aus Gewächshäusern in Spanien und billige Steinkohle aus Australien. Aber trotzdem kochen wir weiter unseren eigenen Brei. Die Regierung ist dem Volk verpflichtet. Aber welchem? Dem Eigenem um ihm Wohlstand zu verschaffen, während andere Länder dadurch immer ärmer werden! Ist das nicht ein Teufelskreis? Und während wir uns beschweren, dass der Kaffee im Supermarkt wieder um 5 Ct teurer geworden ist, sterben auf der Welt ca. 20 Menschen an Hunger! <br /><br />
Die Welt ist komplex. Der Mensch hat damit begonnen sie zu erforschen, hat sich damit in Sphären vor gewagt, deren Ausmaß er nicht mehr überblicken kann. <br /><br />
Was ich hier kurz umrissen habe, soll darauf aufmerksam machen, dass unser Blick über den Tellerrand hinaus gehen muss und wir Verantwortung für unser Tun und Handeln übernehmen müssen. Doch wie kann ich das tun?<br /><br />
<b>Das ist Inhalt dieser Website.</b>
Beispielsweise kann man seine Wäsche ökologisch waschen. Dazu habe ich einen <a href="http://www.zukunft-er.de/2008/10/08/alltagliche-wasche-umweltfreundlich-waschen"><em>Artikel</em></a> veröffentlicht. <br /></p>

<p><img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/_ict4058_b_klein.jpg' alt='vegetarischer Salat' />
Man kann sich fleischarm und von ökologisch erzeugten Lebensmitteln ernähren. Diese Produkte erscheinen zwar im ersten Moment teurer. Doch da diese keine Geschmacksverstärker und künstliche Aromen enthalten, isst man viel weniger. Dadurch ist es auch nicht teurer.<br /></p>

<p><img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/_ict4425_b_klein.jpg' alt='Hst' />
Man kann das Auto abschaffen und sich nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Car-Sharing mobil halten. Ein Auto hat so hohe Unterhaltskosten (Wertverlust, Reparaturen, Steuern, Versicherung), dass es sich immer lohnt, um zu steigen. (siehe auch <a href="http://www.zukunft-er.de/2008/04/23/mobilitat-ohne-grenzen-teil-i"><em>Artikelreihe zu Verkehr</em></a>, und Artikel zum <a href="http://www.zukunft-er.de/2008/09/23/twike-die-neue-form-der-mobilitat-in-stadten"><em>TWIKE</em></a>)<br />
<img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/_ict4005_b_klein.jpg' alt='PV-Freileitung' />
Häufig sind die Energiekosten sehr hoch. Durch Umstieg auf einen Ökostromanbieter kann man vermeiden, dass der Strom aus Kohle und Atom produziert wird. Durch zusätzlichen Einbau eines Online-Stromzählers lässt sich der eigene Verbrauch besser kontrollieren. Dazu habe ich mal einen sehr guten <a href="http://www.yellostrom.de/privatkunden/sparzaehler/echt-sehenswert/index.html"><em>Werbespot</em></a> (bitte auf „Werbespot“ klicken und dann „Episode 2“ ansehen). Dadurch lassen sich Standby Stromfresser eliminieren. Das eigene Einsparpotential ist hier sehr hoch. Außerdem kann man sein Nutzerverhalten anpassen um somit bessere Tarife nutzen zu können. Hier lässt sich sehr viel Geld sparen. Wer ein Eigenheim besitzt kann sein Haus über staatliche Zuschüsse energetisch sanieren um weniger Heiz- und Wasserkosten zu haben.
<br /><br />
Bitte, versucht den Blick zu schärfen! Unser knappstes Gut ist die Zeit. Daher ist es umso wichtiger, dass alle Menschen sofort beginnen, ihr Verhalten zu überdenken und so manche Naturkatastrophe ernst zu nehmen. Seht mein grünes Gerede nicht ideologisches Geschwätz, sondern hinterfragt die Dinge! Hört auf, euch damit raus zu reden Umweltschutz sei zu teuer! <b>Das ist es nicht!</b></p>
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		<title>Wenn Kühe Methan furzen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich ein neues Thema beginnen. Ich möchte strittige Thesen zu den Themen Klimawandel , Energie, Ökologie, Verkehr und Nachhaltigkeit sammeln und diese dann hier kommentieren und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterlegen um somit mehr Klarheit zu schaffen. Beginnen möchte ich mit 3 Thesen. Wenn euch solche Thesen einfallen, dann immer an mich senden! Kühe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich ein neues Thema beginnen. Ich möchte strittige Thesen zu den Themen Klimawandel , Energie, Ökologie, Verkehr und Nachhaltigkeit sammeln und diese dann hier kommentieren und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterlegen um somit mehr Klarheit zu schaffen.
Beginnen möchte ich mit 3 Thesen. Wenn euch solche Thesen einfallen, dann immer an mich senden!<br />
<br /><br />
<b>Kühe rülpsen Methan</b>
<br />
Nun schon mehrere Male habe ich dieses Gerücht gehört. Deshalb möchte ich es an dieser richtig stellen. Kühe furzen Methan. Das hat zur Folge, dass in entwickelten Industirenationen die Methanemission sehr hoch ist. Methan wird unter anderen bei Mülldeponien und beim Reisanbau freigesetzt. Methan ist das am stärksten wirkende Treibhausgas. Es wirkt 20mal stärker als Kohlendioxid &#8211; CO2. Es tritt aber nicht in den Mengen in der Atmosphäre auf wie CO2. Trotzdem ist dieses Gas als Treibhausgas nicht zu vernachlässigen. 
<br />
In diesem Jahres konnte der Nordpol erstmals mit dem Schiff umfahren werden. Wissenschafter haben festgestellt, dass der bisher gefrorene Meeresboden auftaut, wodurch das dort gespeicherte Methan CH4 in die Atmosphäre entweichen wird. (Quelle: http://www.umweltlexikon-online.de)
<br /><br />
<img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/_ict2763_b_b_klein.jpg' alt='Kuh' />
<br /><br />
<b>Photovoltaik ist unökologisch, weil für die Herstellung der Module mehr Energie benötigt wird als diese in ihrem Leben erzeugen</b>
<br />
Dieses Statement ist ungefähr 30 Jahre alt, doch hält sich wacker. In den 1970er Jahren als man begann, die Photovoltaikindustrie aufzubauen, galt diese These als richtig. Heute kann man für ein in Deutschland installiertes Modul sagen, dass die Energie für die Produktion nach 4 Jahren Betrieb wieder eingespeist wurde. Dies gilt für Dickschichtmodule, also polykistallines und monokristallines Silizium. Bei Dünnschichtmodulen mit armorphen Silizium sind es nur 2 Jahre. Würde man diese Module jetzt noch in Spanien installieren, wäre der Energieerntefaktor noch höher.
<br />
Langfristig gesehen ist Strom aus der Sonne also sehr ökologisch und vor allem auch wirtschaftlich.
<br /><br />
<img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/pict0681_b.jpg' alt='SSKW Borna' />
<br /><br />
<b>Man wird den Welthunger nicht mit den uns zur Verfügung stehenden Ackerbauflächen decken können.</b>
<br />
In den letzten 50 Jahren hat sich die weltweite Getreideproduktion mehr als verdreifacht. Aufgrund des Bevölkerungswachstums ist die Getreideproduktion pro Kopf relativ konstant geblieben und ist seit 1980 sogar rückläufig. Die jährliche Gesamtproduktionsmenge von Getreide könnte 8 Milliarden Menschen am Existenzminimum ernähren, wenn verschiedene Einschränkungen nicht gegeben wären. Aber theoretisch. Getreide macht ungefähr die Hälfte des landwirtschaftlichen Ertrags aus. Würde man die Erträge von Knollen- und Blattgemüse, Früchten, Fischen und tierischen Produkten von Weidetieren hinzuzählen, könnte man 6 Milliarden Menschen weltweit gesund und abwechslungsreich ernähren. Die Verteilung der Ernte ist allerdings recht ungleich. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Getreideernte als Futter für Tiere dient. (Quelle: Meadows, D.: Die Grenzen des Wachstums &#8211; das 30-Jahre-Update, S. 57-58)<br />
Laut FAO (Food and Agriculture Organization) sind weltweit rund 850 Millionen Menschen chronisch unterernährt. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Frauen und Kinder. Rund 25 000 Menschen sterben jährlich an Hunger/Unterernährung. An dieser Stelle brauche ich, so glaube ich, nicht weiter auszuführen. Ein weiterer einschränkender Faktor für die Nahrungsmittelproduktion ist die zur Verfügung stehende Anbaufläche. Seit gut 30 Jahren hat sich die weltweite Ackerbaufläche kaum verändert, doch deren Qualität. Größtes Problem hierbei liegt darin, dass produktive Anbauflächen umgewidmet werden. Ursachen dafür sind beispielsweise Erosion, Versalzung, Ausbreitung von Städten (Urbanisierung) und Wüstenbildung (Desertifikation). Die Stadt Jakarta, beispielsweise, breitet sich so stark aus, das jährlich 20 000 Hektar Ackerflächen verloren gehen. Thailand wandelte in 5 Jahren 34 000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche in Golfplätze um!<br />
Ein weiterer Faktor für schwindende &#8220;Ackerflächen&#8221; ist die Flächennutzungskonkurrenz. Soll heißen, dass immer mehr landwirtschaftliche Nutzfläche für den Anbau von Energiepflanzen genutzt wird. Derzeit werden in Deutschland 5% Biosprit dem Benzin beigemischt. Dieser Biosprit wird vorwiegend aus Mais, Raps und ähnlichen Energiepflanzen hergestellt.
<br /><br />
<img src='http://www.zukunft-er.de/wp-content/files/_ict4058_b_klein.jpg' alt='vegetarischer Salat' /></p>
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